Neuerung im UStG: Konsignationslager

Betreibt ein Unternehmer bei einem ausländischen Kunden ein so genanntes Konsignationslager, so sind die Warenbewegungen laut bisheriger Sichtweise zunächst als i.g. Verbringen (Transport vom Inland in das Konsignationslager des inländischen Lieferanten), im Zeitpunkt der Entnahme als im jeweiligen Ausland steuerpflichtiger Umsatz zu behandeln.
Zukünftig kann unter gewissen Voraussetzungen eine direkte (steuerfreie i.g.) Lieferung an den ausländischen Kunden unterstellt werden. Dadurch erspart sich der Lieferant oftmals die umsatzsteuerliche Registrierung im jeweiligen Ausland.

Aus der  [„Umsatzsteuer Aktuell“ Ausgabe 167/Jänner 2019]

 

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