Gesellschafter-Geschäftsführer und Kraftfahrzeug

Stellt eine GmbH ihrem wesentlich beteiligten Gesellschafter-Geschäftsführer ein Kraftfahrzeug zur Verfügung, so sind nicht die gesamten Fahrzeugkosten, sondern nur die auf die Privatnutzung des Fahrzeuges entfallenden Kosten in die Bemessungsgrundlage für den Dienstgeberbeitrag und den Zuschlag zum DB einzubeziehen. (BFG vom 20.11.2018, RV/7104623/2017).
Nach der Verordnung des BMF BGBl II Nr. 70/2018 kann dieser geldwerte Vorteil wahlweise nach der Sachbezugswerteverordnung oder von den auf die Privatnutzung entfallenden Aufwendungen der GmbH berechnet werden. Der Anteil der Privatfahrten muss nachgewiesen werden (z.B. durch ein Fahrtenbuch).

Aus der BBi – Bilanzbuchhalter-Info 01/Jänner 2019

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