Vorsteuern aus Nächtigungsgebühren

Werden von einem ausländischen Unternehmer an seine Arbeitnehmer im Inland pauschale Nächtigungsgebühren gem. § 13 UStG ausbezahlt, so steht lt. Erkenntnis des BFG vom 28.4.2017, RV/2100483/2015 nach dem aufhebenden Erkenntnis des VwGH vom 26.3.2015, Zl.2012/15/0066 kein Vorsteuerabzug zu.

In den UStR, Rz 2840 wird auch ausgeführt, dass Vorsteuern aus Reisekosten für im Ausland ansässige Unternehmer bzw. für deren Arbeitnehmer nur abzugsfähig sind, wenn sie in einer Rechnung gesondert ausgewiesen werden. Vorsteuern aus Pauschalbeträgen (z.B. aus Tages- und Nächtigungsgeldern) werden nicht erstattet, auch wenn die Einkünfte der betroffenen Arbeitnehmer dem Steuerabzug vom Arbeitslohn im Inland unterliegen (UStR, Rz 2840).

Aus pauschalen Nächtigungsgeldern (€ 15,–), die von inländischen Unternehmern ausbezahlt werden, kann die Vorsteuer lt. UStR, Rz 2201 nach der Formel 80 % inkl. 13 % USt und 20 % inkl. 10 % USt, daher mit € 1,65 herausgerechnet werden.

Aus der „Umsatzsteuer Aktuell“ Ausgabe 149/Juli 2017

 

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